Geschichte

„Because I was a SS-Aufseherin“

 

So lautete der Titel des Multimediavortrags, der den 9. Klassen des Paul Pfinzing-Gymnasiums Täterinnen im Nationalsozialismus näherbringen sollte. Gestaltet wurde der Vortrag durch die Nürnberger Historikerin Nadja Bennewitz und die Schauspielerin Jule Schröter. Ermöglicht hatte dies der Zonta-Club Nürnberg, den Kontakt hergestellt hatte Geschichtslehrerin Barbara Raub.

Ausflug der Radio-AG zum BR nach München

Das Wetter zeigte sich von seiner schlechtesten Seite, als die Schülerinnen der Radiogruppe des PPG Ende April mit dem Zug in die Landeshauptstadt fuhren. Dort erhielten sie eine Führung durch den Bayerischen Rundfunk und die griechisch-orthodoxe Allerheiligenkirche.

Internationale Jugendbegegnung

Seit vielen Jahren findet parallel zum Treffen der ehemaligen Häftlinge des Lagerkomplexes KZ Flossenbürg eine internationale Jugendbegegnung statt. Mit der Verknüpfung beider Veranstaltungen verfolgt die Gedenkstätte das Ziel, über Generationen, Ländergrenzen und Religionen hinweg, gemeinsam über die NS-Verbrechen zu sprechen. Den Teilnehmenden wird ermöglicht neue und zum Teil fremde Perspektiven kennen, wahrnehmen und wertschätzen zu können. Die Begegnungen verschiedenster Menschen sind Höhepunkt der Jugendbegegnung wie auch des Treffens der ehemaligen Häftlinge und deren Angehörigen.

Blick hinter die Kulissen des BR – Schulradio in München

Seit November 2016 läuft die neue Runde im TurnOn-Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks. Und das Schulradio des Paul-Pfinzing-Gymnasiums ist wieder dabei. Auch der zweitägige Workshop für Nachwuchs-Radioreporter und für Radio-Experten gehört in jedem TurnOn-Jahr dazu. Deshalb fuhren vom 24. bis 25. Januar fünf Schülerinnen als Multiplikatoren für ihre Schulradiogruppe nach München ins Funkhaus des Bayerischen Rundfunks und logierten für eine Nacht in der Jugendherberge München-City in der Nähe von Schloss Nymphenburg.

Exkursion zum Urzeitbahnhof

Anhand von urzeitlichen Funden wird  die Erdgeschichte im Hartmannshofer Urzeitbahnhof lebendig. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhren nahezu alle 6. Klassen des Paul-Pfinzing-Gymnasiums nach Hartmannshof, wo sie von Kreisheimatpfleger Sörgel sehr kompetent durch die Ausstellung geführt wurden.

 

Blick hinter die Kulissen des Staatstheaters

Das Staatstheater in Nürnberg – ein besonderer Ort der Kultur in Nürnberg. Seit vielen Jahren besteht für die Schülerinnen und Schüler des Paul-Pfinzing-Gymnasiums die Möglichkeit an der Schulplatzmiete teilzunehmen.

Am Donnerstag, 24. November 2016, fuhr eine Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler zu einer Backstage-Führung zum Theater. Von Theaterpädagogin Anja Sparberg erfuhren die Schülerinnen von der Geschichte des Gebäudes bis hin zu einzelnen Berufen.

TurnOn-Preisverleihung in München

Fast ein Schuljahr lang hatten sich die Schülerinnen der Radio-AG des Paul-Pfinzing-Gymnasiums Themen gesucht und diese in ansprechend Radio-Beiträge für „TurnOn“ verwandelt.

Podiumsgespräch zu dem Thema „Das KZ und die Kleinstadt“

Am 21. September 2016 fand in der sehr gut besuchten Eingangshalle des Paul-Pfinzing-Gymnasiums ein Podiumsgespräch zu dem Thema „Das KZ und die Kleinstadt“ statt. Eingeladen hatten die Stadt Hersbruck und die Stiftung Bayerischer Gedenkstätten.

Durch den Abend führte Thomas Muggenthaler (BR). Nach einer Einführung durch Ulrich Fritz von der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten berichteten Irmingard Philipow, Dieter Rosenbauer und Dr. Günther Beckstein über ihre persönlichen Erfahrungen.

Podiumsgespräch »Das KZ und die Kleinstadt« am 21.9.2016

Eingangshalle des Paul-Pfinzing-Gymnasiums Hersbruck
Beginn: 19 Uhr

Auf dem Podium: Dr. Günther Beckstein, Irmingard Philipow und Dieter Rosenbauer
Einführung: Ulrich Fritz (Stiftung Bayerische Gedenkstätten)
Moderation: Thomas Muggenthaler (Bayerischer Rundfunk)

Fotoausstellung „Das fränkische Jerusalem“

In der Eingangshalle wurde am 27. Juli 2016 die Fotoausstellung „Das fränkische Jerusalem“ eröffnet. Hobbyphotograph Michael Graber (Europäische Janusz Korczak Akademie e.V. (EJKA e.V.) reiste mit seiner Kamera durch Franken und photographierte jüdische Friedhöfe.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Tabea Gawor. In seiner Begrüßung hob Schulleiter Klaus Neunhoeffer die Verantwortung hervor, der Jugend für die Geschichte zu sensibilisieren.

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