Schüler basteln für Schüler: Neue Modelle im Geographieunterricht

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Geographie zum Begreifen – Modelle für den Geographieunterricht“ bastelten für die jüngeren Jahrgangsstufen Modelle zu verschiedenen Themen des Unterrichts und brachten so jede Menge „Action“ in die Klassenzimmer.

 

Karst in der Fränkischen Alb

Anhand dieses soliden Modells begriffen die Schüler der Klasse 5d, was sich im Erdreich unter ihren Füßen so alles auftut: Trocken- und Feuchthöhlen mit Stalagmiten und Stalaktiten, Einsturzlöcher (Dolinen), sowie Schluck- und Speihlöcher, in denen das Wasser mal verschwindet, mal scheinbar aus dem Nichts wieder auftaucht.

   

 

Oase mit artesischem Brunnen

Etwas Geschick brauchten die Schülerinnen und Schüler der 8a, die versuchen mussten, den artesischen Brunnen dieses Oasenmodells zum Sprudeln zu bringen. Aber schnell waren die physikalischen Voraussetzungen begriffen, und das Wasser floss durch die furchenbewässerten, stockwerkartig angelegten Oasengärten.

    

 

Der Globus

Die Klasse 5a konnte ihr geographisches Wissen am Globus-Modell testen. Kontinente mussten an die richtige Position gebracht, Meere, Flüsse und Gebirge wollten gefunden, und die Rekorde der Erde lokalisiert werden. Auch in das Innerste der Erdkugel gewannen die Fünftklässler einen Einblick und erfuhren, wie und warum unsere Kontinente wandern.

    

 

Die Höhenstufen der Alpen

In der Klasse 5e entdeckten die Schülerinnen und Schüler, wie sich die Vegetation in den Alpen mit zunehmender Höhe verändert. Auch erarbeiteten sie die Unterschiede in der landwirtschaftlichen Nutzung auf der Alpennord- und Alpensüdseite. Die Fünftklässler hatten viel Spaß dabei, die vielen Tier- und Pflanzenkärtchen auf dem haftenden Alpenmodell an die entsprechenden Stellen zu setzen.

 

Pumpspeicherkraftwerk

Auch in der Klasse 8c floss reichlich Wasser. Hier erlebten die Schülerinnen und Schüler wie ein Pumpspeicherkraftwerk, wie das in Happurg, Energie speichern und dann jederzeit zur Verfügung stellen kann. In dieser fächerübergreifenden Stunde lernten die Schülerinnen und Schüler einerseits die physikalischen Grundlagen eines solchen Kraftwerks kennen, andererseits erfuhren sie von dessen ökonomischen und ökologischen Vor- und Nachteilen.