Vortrag zum Thema Jugendschutz für die 9. Klassen des PPG

„Wie lange darf ich eigentlich abends außer Haus sein?“ – „Darf ich zu Festen ohne Begleitperson gehen?“ … Viele Fragen in dieser Art interessierten insbesondere die Klasse 9D im Fach Wirtschaft und Recht, weswegen deren Lehrerin Frau Kühnlein die Polizeiinspektion Hersbruck kontaktierte, um zwei externe Spezialisten zum Thema Jugendschutz, Frau Seifert und Herrn Engelmann einzuladen.

Da das Thema Jugendschutz im Lehrplan der 9. Klassen in Wirtschaft und Recht ein fester Bestandteil ist, durfte die komplette Jahrgangsstufe an einem derartigen Vortrag teilnehmen.

Frau Seifert machte die Schülerinnen und Schüler mit dem  Jugendschutzgesetz vertraut, das in seiner derzeitigen Form seit dem Jahr 2003 besteht und den Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen an öffentlichen Orten, die Abgabe und den Verzehr von alkoholischen Getränken und Tabakwaren an Minder- bzw. Unter-16-jährige sowie den Verkauf und die Verwendung von Filmen und PC-Spielen in der Öffentlichkeit, regelt.

Zwei Neuerungen lernen die 9. Klassen zudem beim Thema Rauchen kennen: Neben dem Verbot der Abgabe von Tabakwaren zum Schutz vor Passivrauchen sind seit dem 03.03.2016 die „E-Shishas“ ebenfalls nicht erlaubt, da sie mehr schädliche Chemikalien besitzen als ursprünglich angenommen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten immer wieder viele Fragen zu den verschiedenen Themenbereichen wie dem Geltungsbereich des Jugendschutzgesetzes, der Haftung und Folgen bei Verstößen sowie den „berühmten“ Zetteln der Eltern, mit dem die Jugendlichen mit einer Begleitperson diverse Veranstaltungen besuchen.

Zum späteren Nachschlagen gab es für alle Neuntklässler noch die „Jugendschutzgesetz-Uhr“, auf der alle wichtigen Bestimmungen auf einen Blick zu sehen sind.

Gerade jetzt, wo viele wieder aufs Sommerfest oder eine der zahlreichen Kirchweihen wollen, konnte jeder etwas für möglichst reibungslos ablaufende Festbesuche und Partys mitnehmen.

 

(Kh/Michelle Ermer, 9D)