Podiumsgespräch »Das KZ und die Kleinstadt« am 21.9.2016

Eingangshalle des Paul-Pfinzing-Gymnasiums Hersbruck
Beginn: 19 Uhr

Auf dem Podium: Dr. Günther Beckstein, Irmingard Philipow und Dieter Rosenbauer
Einführung: Ulrich Fritz (Stiftung Bayerische Gedenkstätten)
Moderation: Thomas Muggenthaler (Bayerischer Rundfunk)

In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Etwa 9.000 KZ-Häftlinge waren hier gefangen und mussten im benachbarten Happurg im Berg Houbirg ein Stollensystem für die Rüstungsindustrie graben. Was bekamen die Bürger der Kleinstadt davon mit? Was konnte man wissen? Wie wurde zuhause in den Familien darüber gesprochen? Und wie gingen die Hersbrucker nach dem Krieg mit dem Erbe dieses Ortes um? Diesen Fragen soll in einem Podiumsgespräch nachgegangen werden, zu dem die Stadt Hersbruck und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg / Stiftung Bayerische Gedenkstätten am 21. September einladen.

Dr. Günther Beckstein, Irmingard Philipow und Dieter Rosenbauer werden über ihre persönlichen Erinnerungen an das KZ-Außenlager Hersbruck und den Umgang damit sprechen. Die Moderation übernimmt Thomas Muggenthaler (Bayerischer Rundfunk). Der Journalist hat über viele Jahre überlebende Häftlinge interviewt und wird die Perspektiven der Hersbrucker Zeitzeugen durch Aussagen von Überlebenden ergänzen. Ulrich Fritz (Stiftung Bayerische Gedenkstätten) führt in das Thema ein. Der Eintritt ist frei.

Urhebervermerk: KZ Gedenkstätte Flossenbürg