Prag

Das Thema eines Uni-Seminars unter der Leitung von Nadja Bennewitz  ist die Vorbereitung einer Exkursion nach Prag – gemeinsam mit einer 9. Klasse des Paul-Pfinzing-Gymnasiums Hersbruck.

Schwerpunkt der Fahrt sollte die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und Erinnerungsarbeit sein. Aber auch Themen wie der Prager Frühling oder Karl IV. sollten durchaus angesprochen werden.

Im Juni lernten sich die Studierenden und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b kennen und ein erster Überblick über die Fahrt und Informationen zu Theresienstadt wurden von Seiten der Studierenden gegeben. Interessant für die Schüler war, wie angehende Lehrer agieren, wie sie die Lehrerrolle wahrnehmen.

Anfang Juli war es dann soweit, mit dem Bus fuhr die Gruppe nach Prag – erster Zwischenstopp war Theresienstadt, das im Lagersystem eine Sonderstellung einnahm. Leitmeritz war das größte Außenlager von Flossenbürg, dort erinnert eine Skulptur an das Leiden der Häftlinge. Gerade für die Hersbrucker Schüler war der Besuch interessant, da die Schüler das KZ-Außenlager Hersbruck am 27. Januar 2017 besichtigt hatten.

Lernen vor Ort war in der Hauptstadt Tschechiens dann auch wichtig und essentiell. Neben den Führungen stand auch der Besuch der Bayerischen Repräsentanz und ein Zeitzeugengespräch auf dem Programm.

Dieses Gespräch und der Besuch in Lidice erschütterten und bewegten die Gruppe. Das Fazit sowohl von den Schülern als auch von den Studierenden: Eine interessante und höchst aufschlussreiche Fahrt, die es öfter geben sollte.

Quelle:
Bayerische Repräsentanz in der Tschechischen Republik (Photo in der Bayerischen Repräsentanz)

Photos: Katharina Huber