Integration durch Sport

14 Schülerinnen und Schüler des Paul-Pfinzing-Gymnasiums starteten Anfang 2017 ein Projekt, das ganz unter dem Motto „Integration durch Sport“ stand. Einige anstrengende Stunden des Organisierens und Planens später waren sie an ihrem Ziel angelangt. Zwei Projekte, nämlich eine Fahrradtour und ein Fußballturnier, haben sie dabei auf die Beine gestellt.

Am 01.07.2017 startete die Fahrradtour mit einer Gruppe von jungen Flüchtlingen aus Hersbruck und Vorra. Ziel des Seminars ist es, Flüchtlinge durch Sport besser in unsere Gesellschaft zu integrieren. Die Fahrradtour startete am rechten Bahnhof in Hersbruck und nach und nach wurden alle Teilnehmer eingesammelt. Nach anfänglichen Problemen mit den Fahrrädern konnten alle den Ausflug meist ohne größere Unterbrechungen bis nach Vorra fortsetzen. In Vorra angekommen, gab es bei mäßigem Wetter ein Picknick und Schüler und Flüchtlinge kamen noch mehr miteinander ins Gespräch. Anschließend traten alle den Heimweg an, der ohne Zwischenfälle verlief.

Alle Radfahrer hatten Ihren Spaß und ein schöner Tag ging zu Ende. Das Ziel „Integration durch Sport“ wurde mit Erfolg umgesetzt. Doch Teil 2 des Projekts, das Fußballturnier, sollte schon zwei Wochen später das Ganze toppen.

Am Samstag, den 15. Juli, spielten die zwei Flüchtlingsmannschaften „FC Real Hersbruck“ und „Bayern Munich“, sowie das Team „Karzan“, ein Mix aus Schülern und Flüchtlingen, den Turniersieg aus. Die Rahmenbedingungen waren aufgrund des angenehmen Wetters perfekt, abseits des Spielfeldes sorgten Spenden von der Bäckerei „Wacker“ und vom Bürgerbräu Hersbruck für gute Stimmung. Im 7vs.7- Kleinfeldmodus, mit je zwei 12-minütigen Halbzeiten, waren die Flüchtlingsmannschaften klar überlegen, es gab viele schöne Spielzüge und Einzelleistungen zu sehen. Nachdem alle Mannschaften zweimal gegeneinander angetreten waren, standen der „FC Real Hersbruck“ und „Bayern Munich“ punktgleich an der Spitze der Tabelle. Ein Finale entschied letzten Endes über den Turniersieg, bei dem „Bayern Munich“ mit 1:0 (0:0) die Oberhand behielt.

Auch dieser Teil des Projekts hat seine Wirkung nicht verfehlt: Glücklich, mit Sachpreisen und Urkunden in der Hand, machten sich die Teilnehmer auf den Nachhauseweg.

Die vielen Stunden des Planens und Organisierens haben sich also gelohnt und über eine Wiederholung ist definitiv nachzudenken.