Die Iovis, pridie Kalendas Maias, anno MMXXVI, nos (id est classes sextae a, b, c, d, e) et magistrae nostrae (Domina Rath, Domina Beck et Domina Schimank) ad Castra Biriciana profecti sumus, ut Castellum, thermas thesaurumque Romanum viseremus.
Übersetzung: „Am Donnerstag, den 30.April 2026, fuhren wir (das heißt die Klassen 6a,b,c,d,e) und unsere Lehrerinnen (Frau Rath, Frau Beck und Frau Schimank) nach Weißenburg, um uns das Kastell, die Thermen und den Römerschatz anzuschauen.“
Zuerst besuchten wir das Römermuseum Weißenburg. Dort sahen wir viele spannende Ausstellungsstücke. Besonders beindruckend waren die Götterstatuen, die zeigten, welche Bedeutung Religion für die Römer hatte. Außerdem konnten wir den berühmten Römerschatz bestaunen. Dieser besteht aus 114 Objekten wie z.B. Geschirr, Rüstungen, Waffen sowie Münzen von verschiedenen Kaisern.
Danach gingen wir zu den gut erhaltenen Überresten der römischen Therme, einer typischen Badeanlage der Römer. Wir erfuhren, dass Thermen nicht nur zum Baden dienten. Sie waren auch ein Treffpunkt für Menschen. Sie konnten dort Sport treiben und miteinander reden.
Anschließend besuchten wir das Gelände des Kastells, welches damals Biriciana genannt wurde. Das Kastell diente zur Bewachung des nahe gelegenen obergermanisch-raetischen Limes, also des römischen Grenzwalls. Wir sahen die aufgemauerten Umrisse des Kastells sowie die Grundrisse der ehemaligen Häuser innerhalb des Kastells. Zusammen mit dem rekonstruierten Nordtor konnte man so eine gute Vorstellung von den damaligen Dimensionen bekommen. Das Nordtor lag auf der Seite zu den Germanen. Von dort aus konnten die Römer ihre Feinde schon von weitem erkennen. Die Reitertruppen hatten so genug Zeit, sich auf Angriffe vorzubereiten und die Grenze zu verteidigen.
Den Ausflug fanden wir spannend, da wir viel über das Leben der Römer gelernt haben.
Marie Kügler und Anna Vogel