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Biologie

Biologie ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet so viel wie „Wissenschaft vom Leben“. Und das ist ´ne ganze Menge… Über zwei Millionen Arten sind bisher bekannt, Schätzungen gehen aber von weit über 10 Millionen Arten aus – und wir Menschen sind nur eine davon. Biologen stellen bei der Erforschung der Lebewesen unterschiedlichste Fragen, z.B.: Was unterscheidet die Arten voneinander? Wie funktionieren Stoffwechsel und Energieversorgung? Wie entwickelt sich, ausgehend von einer befruchteten Eizelle, ein komplexes Lebewesen? Wie hängen Arten in einem Ökosystem voneinander ab? Und vor allem: Wie ist das alles entstanden?

Das zentrale Gedankengebäude in der Biologie ist daher die Evolutionstheorie. Ihre Kernaussage besteht darin, dass die Individuen einer Art im Konkurrenzkampf um begrenzte Ressourcen stehen und nur die am besten an die Umweltbedingungen angepassten Individuen auf Dauer überleben. Diese von Charles Darwin im 19. Jahrhundert entwickelte Idee des „survival of the fittest“ wurde seitdem von Generationen von Forschern immer weiter verfeinert. Insbesondere die rasant fortschreitenden Erkenntnisse der Genetik liefern ein immer detaillierteres Wissen um die Vorgänge und Gesetze, denen die Entwicklung des Lebens folgt. 

Die Biologie nimmt innerhalb der Naturwissenschaften insofern eine Sonderrolle ein, als dass sie sich auch der Erkenntnisse der anderen Naturwissenschaften (insbesondere der Physik und Chemie) bedient, um Lebensprozesse zu untersuchen und zu beschreiben – schließlich unterliegen alle Lebewesen den allgemein gültigen (physikalischen) Naturgesetzen, und sie sind als stoffliche Wesen aus Molekülen aller Art aufgebaut und damit auch Gegenstand der (Bio)chemie. Diese fächerübergreifenden Aspekte werden auch im Lehrplan durch Querverweise immer hervorgehoben. 

Ihre Erkenntnisse gewinnen Biologen durch aufmerksames Beobachten, Messen, Vergleichen und Experimentieren. Entsprechend kommt diesen Arbeitstechniken zur Erkenntnisgewinnung im Fach Biologie eine zentrale Bedeutung zu (Methodenkompetenz). Diese für alle Naturwissenschaften grundlegende empirische Erkenntnisgewinnung erlernen und üben unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig in der 5. Klasse im Rahmen des NuT-Unterrichts beim selbständigen „Naturwissenschaftlichen Arbeiten“ in geteilten Klassen.

Wir wollen darüber hinaus im Biologieunterricht …

… unsere Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die biologischen Vorgänge in ihrem Körper zu begreifen und mit ihm achtsam umzugehen. Dazu gehört auch ein zeitgemäßer Sexualkundeunterricht. 

… Freude und Staunen über die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten wecken und zu einem nachhaltigen und achtsamen Umgang mit unserer Umwelt anregen.

… das Wissen und das Rüstzeug dazu vermitteln, bei aktuellen umstrittenen, gesellschaftsrelevanten Themen wie Präimplantationsdiagnostik oder genetisch veränderter Lebewesen fundierte eigene Meinungen entwickeln zu können. 

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