Für einige Tage war das Paul-Pfinzing-Gymnasium Gastgeber für Schülerinnen und Schüler der VKO Bovenbouw. Der Aufenthalt stand ganz im Zeichen europäischer Begegnung, gemeinsamer Lernaktivitäten und des interkulturellen Austauschs.
Die Gäste wurden herzlich von Schulleiter Rolf Rosignuolo am PPG empfangen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern erlebten sie einen Vormittag im Unterricht und setzten sich dabei mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten der deutschen und der belgischen Schulsysteme auseinander. Die Diskussionen und Gruppenarbeiten förderten das gegenseitige Verständnis und boten spannende Einblicke in verschiedene Lernkulturen.
Ein Höhepunkt des Programms war die Stadtführung durch Hersbruck, die von der Klasse 6e vorbereitet und durchgeführt wurde. Mit großem Engagement stellten die Schülerinnen und Schüler ihren Gästen historische Gebäude, Plätze und Geschichten vor. Unterstützt wurden sie dabei von Gerdi Richter, Stadtführerin vom Tourismusverein Hersbruck und von den Altstadtfreunden Hersbruck, die bei der inhaltlichen Ausarbeitung der Führung beratend mitwirkte. Begrüßt wurde die Gruppe offiziell von Klaus Porta, der im Namen der Stadt herzliche Worte des Willkommens sprach.
Neben dem Besuch bei der Firma PUMA in Herzogenaurach, der interessante Einblicke in internationale Wirtschaft und Nachhaltigkeit bot, gehörte auch ein Exkursionstag zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zum Programm. Ergänzend besichtigten die Schülerinnen und Schüler Stolpersteine in Nürnberg und setzten sich mit den dort verlegten Biografien auseinander – inhaltlich unterstützt von Pascal Metzger von Geschichte für Alle e. V.
Der Aufenthalt der VKO Bovenbouw in Hersbruck bot vielfältige Erfahrungen – von der historischen und politischen Bildung bis hin zu unmittelbaren Begegnungen über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. So wurde der Besuch zu einem lebendigen Beispiel für europäische Zusammenarbeit und gemeinsames Erinnern.