Das PPG läuft für UNICEF

Insgesamt wurden 1200 km für den guten Zweck gelaufen

HERSBRUCK - Im Rahmen der bundesweiten Aktion „wir laufen für UNICEF“ veranstaltete das PPG am 29.06.2018 einen Spendenlauf auf dem Gymnasialsportplatz in Hersbruck zugunsten des UNICEF-Bildungsprojekts „Schulen für Afrika“. Dieser wurde vom P-Seminar Geografie des Paul-Pfinzing-Gymnasiums unter der Leitung von Kathrin Gommel organisiert und unterstützt von der Unicef-Arbeitsgruppe Nürnberg.

In vielen Ländern Afrikas sind die Bildungschancen katastrophal. In Madagaskar beispielsweise gehen 1,5 Mio. Kinder nicht zur Schule. Die Klassenzimmer haben oft keine Tische und Stühle, die Gebäude sind baufällig und die wenigen Lehrer sind oft schlecht ausgebildet. Somit können sich viele Kinder ihre Träume aufgrund fehlender Bildung nicht ermöglichen.

Aus diesem Grund fand dieses Jahr zum vierten Mal ein UNICEF-Spendenlauf statt. Vorab suchte sich jeder Teilnehmer Sponsoren wie Eltern, Freunde oder Geschäftsinhaber, die für jede gelaufene Runde einen bestimmten Betrag spenden sollen. Etwa 200 Läufer aus acht fünften und sechsten Klassen riskierten Blasen und kleine Wunden für den guten Zweck. Das anfänglich skeptisch betrachtete Wetter entpuppte sich dann als doch sehr warm, sodass die Schüler eine Abkühlung aus den mit Wasser befüllten Sprühflaschen sehr genossen. Die gute Musik, die farbenfrohe Dekoration, und vor allem die großzügige Obst- und Getränke-Spende des REWE-Marktes sorgten für beste Stimmung und ließen den Lauf zu einer rundum gelungenen Aktion werden.

Die Schüler legten insgesamt eine Strecke von etwa 1200 Kilometer zurück, was einer Entfernung von Hersbruck bis nach Barcelona entspricht. Alle Schüler bekamen für ihr großes Engagement eine Urkunde und die besten Läufer wurden bei der Siegerehrung mit Medaillen und Gutscheinen ausgezeichnet. Insgesamt erliefen die Fünft- und Sechstklässler eine Summe von über 6000 Euro, womit UNICEF in den Projektländern in Afrika Schulen bauen, Lehrer ausbilden und Kinderträume wahr werden lassen wird.

Tamara Sucker