Filmvorführung »Todeszug in die Freiheit« in Hersbruck

29. November 2018, 19 Uhr, Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck. Im Anschluß Gespräch mit Autor Thomas Muggenthaler und Dr. Matthias Rittner, KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Ein KZ-Transport in den letzten Kriegstagen. Die SS setzt einen Transport mit 4000 Häftlingen vom Flossenbürger Außenlager Leitmeritz in Bewegung. Das Ziel ist das KZ Mauthausen. In Roztoky kurz vor Prag muss der Zug stehen bleiben. Tschechen bringen Essen an den Bahnhof, verhelfen 300 Häftlingen zur Flucht und richten ein Notlazarett ein. Sie filmen und fotografieren das Geschehen einmalige Aufnahmen.

Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler zeichnen die Geschichte des Transports bis zu seiner Befreiung am 8. Mai in Südböhmen nach. Sie haben mit Maria Fomina in Charkiw (Ukraine) und Ekaterina Davidenkowa in Moskau zwei Frauen gefunden, die als Häftlinge den Transport überlebt haben.

Im Anschluss Gespräch mit Autor Thomas Muggenthaler und Dr. Matthias Rittner, wissenschaftlicher Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Kameramann Sorin Dragoi wurde mit dem Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet, die Autoren Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler sind für den deutsch-tschechischen Journalistenpreis nominiert.

Veranstaltungsort: Paul-Pfinzing-Gymnasium, Amberger Straße 30
91217 Hersbruck

Bildnachweis: Mittelböhmisches Museum / BR